Frau mit Putzhandschuhen
Bildrechte: Colourbox.de

Hilft putzen gegen schlechte Laune?

21.03.2019 | 00:00 Uhr

Frühlingsanfang: Da geht auch in vielen mitteldeutschen Städten das große Reinemachen los. Und für Viele hat Frühjahrsputz der Wohnung eine lange Tradition: Spinnweben, Staubflusen und Grauschleier geht´s an den Kragen. Angeblich hilft putzen gegen schlechte Laune - stimmt das wirklich?

Frau mit Putzhandschuhen
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Die Monate März und April sind besonders beliebt für eine gründliche Reinigung der eigenen vier Wände. Kein Wunder, schließlich werden die Tage nach den dunklen Wintermonaten wieder länger und heller. Dadurch sieht man auch Staub und Dreck, der sich in den letzten Monaten angesammelt hat. Aber hilft putzen wirklich gegen schlechte Laune?

Fakt oder Fake?

Das schönste am putzen ist ja eigentlich, wenn es vorbei ist und das Haus sauber ist. Und genau das ist auch der Grund, meint Sachbuchautor Volker Kitz:

Wirkt erstmal paradox - wer putzt schon gerne! Ist aber das gleiche Prinzip wie beim Sport - nur besser - wir sehen die Erfolge direkt danach! Stichwort Selbstwirksamkeit! Also das stimmt und deswegen sollten wir das putzen nicht ganz so negativ sehen, wie manche Leute das tun!

Die Behauptung also ein Fakt.

Nur Depressionen - wie an manchen Stellen behauptet wird - sollte man dann doch nicht mit einem Hausputz behandeln. Zwar sagen Studien, dass Bewegung und körperliche Aktivitäten auch im Fall von Depressionen gut tun können. Ein Zusammenhang ist aber nicht hunderprozentig bewiesen.

Die MDR JUMP Morningshow sagt dem Halbwissen den Kampf an und prüft jeden Morgen um 05:20 Uhr und 07:20 Uhr die verrücktesten Internetmythen. Gemeinsam mit Experten checken Sarah und Lars den Wahrheitsgehalt der Behauptungen und klären am Ende: Ist die Behauptung Fakt oder Fake!?

Dieses Thema im Programm MDR JUMP Morningshow | 21. März 2019 | 05:20 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 21. März 2019, 05:20 Uhr