Ein Mann und eine Frau fahren Fahrrad
Bildrechte: Colourbox.de

Macht Fahrradfahren impotent?

Zuletzt aktualisiert: 03.06.2019 | 05:20 Uhr

Radfahrer sollen gesünder leben, sagt man. Doch auf einen besonderen Bereich soll sich Fahrrad fahren gar nicht gut auswirken. Fakt oder Fake?

Ein Mann und eine Frau fahren Fahrrad
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Sobald es wieder wärmer wird, sind die ersten Radfahrer draußen zu sehen. Das bringt einen nicht nur schneller ans Ziel als laufen, es soll auch gesünder sein. Radfahren soll nämlich den Rücken entlasten. Und Bewegung an der frischen Luft hat auch noch keinem geschadet. Nur ein Gerücht hält sich hartnäckig:

Die Behauptung

Viel Fahrradfahren macht impotent.

Fakt oder Fake?

Durch die Sitzposition und die Sattelform soll die Blutzufuhr zum besten Stück des Mannes beeinträchtigt werden, heißt es. Die Folge: er wird impotent. Sportwissenschaftler Dr. Ingo Froböse weiß, dass das Quatsch ist:

Habt ihr schon mal eine Tour-de-France-Siegerehrung gesehen? Der Sieger, der Zweite und auch der Dritte nehmen in der Regel ihre Kinder mit auf den Arm. Also von Impotenz ist da wenig zu sehen.

Allerdings kommt eine andere Sache immer mal wieder vor: das sogenannte Alcock-Syndrom. Das ist eine schmerzhafte Reizung des Beckenbodennervs, die nur relativ schwer wieder wegzubekommen ist.

Die Behauptung ist ein Fake: Freispruch für das Fahrrad - es verursacht keine Impotenz.

Die MDR JUMP Morningshow sagt dem Halbwissen den Kampf an und prüft jeden Morgen um 05:20 Uhr und 07:20 Uhr die verrücktesten Internetmythen. Gemeinsam mit Experten checken Sarah und Lars den Wahrheitsgehalt der Behauptungen und klären am Ende: Ist die Behauptung Fakt oder Fake!?

Dieses Thema im Programm MDR JUMP Morningshow | 17. Januar 2018 | 05:20 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 03. Juni 2019, 00:00 Uhr

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