Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus) im Netz hängend im Licht einer Laterne
Bildrechte: IMAGO

Ist die Wahrscheinlichkeit nachts Spinnen zu treffen größer als am Tag?

04.10.2018 | 00:00 Uhr

Tagsüber seid ihr sicherer vor Spinnen als in den dunklen Abendstunden, denn sobald es dunkel wird, kommen die Spinnen aus ihren Verstecken hervor. Kann das stimmen oder ist diese Behauptung absoluter Blödsinn?

Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus) im Netz hängend im Licht einer Laterne
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Menschen, die an einer Spinnenphobie leiden, haben es derzeit nicht leicht. Im Herbst, trifft man vermehrt auf Spinnen, da sie es lieber feucht als trocken mögen. Angeblich ist die Wahrscheinlichkeit auf eine Spinne zu treffen nachts noch sehr viel größer als am Tag.

Fakt oder Fake?

Ob man sich jetzt vor den Abendstunden fürchten muss, weiß Tierpfleger und Reptilienexperte Christian Weber:

Spinnen verlassen gerne in der Nacht und in der Dämmerung ihre Verstecke und gehen auf Wanderschaft, denn nachts fühlen sich die Tierchen am sichersten. Die Wahrscheinlichkeit abends auf dem Sofa eine Spinne zu entdecken, ist jedenfalls höher, als mitten am Tag zum Beispiel am Essenstisch.

Die Behauptung ist also ein Fakt. Nachts kann man tatsächlich eher ungebetene Spinnengäste antreffen.

Die MDR JUMP Morningshow sagt dem Halbwissen den Kampf an und prüft jeden Morgen um 05:20 Uhr und 07:20 Uhr die verrücktesten Internetmythen. Gemeinsam mit Experten checken Sarah und Lars den Wahrheitsgehalt der Behauptungen und klären am Ende: Ist die Behauptung Fakt oder Fake!?

Dieses Thema im Programm MDR JUMP Morningshow | 04. Oktober 2018 | 05:20 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 04. Oktober 2018, 05:20 Uhr

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