Weniger Stress für Abschlussklassen in Sachsen

Geschlossene Schulen, Wechselunterricht und Homeschooling haben den Abschlussklässlern in den vergangenen Monaten viel abverlangt. In Sachsen soll den Schülerinnen und Schülern nun entgegengekommen werden.

Schüler und Schülerinnen einer 12. Klasse nehmen mit Mundschutz am Unterricht teil
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Die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen in Sachsen sollen mehr Zeit für ihre Prüfungsvorbereitung bekommen. Das hat das Kultusministerium mitgeteilt. Außerdem dürfen auch in anderen Fächern Abstriche gemacht werden.

Erleichterungen geplant

Bei den Abschlussprüfungen im Sommer ist eine Verlängerung der Prüfungszeit um eine Viertelstunde geplant. Außerdem sollen Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit bekommen, im Notfall die Klassenstufe zu wiederholen. Sachsens Kultusminister Piwarz sagte dazu:

Sachsens Kultusminister Christian Piwarz
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Den Schülerinnen und Schülern sollen trotz schwieriger Umstände kurz- und langfristig keine Nachteile entstehen. Die Gesundheit der Schüler und ihre berufliche Entwicklung stehen an erster Stelle. Niemand soll fürchten, seinen Schulabschluss später nicht anerkannt zu bekommen.

Präsenzunterricht für Abschlussklassen

Außerdem erklärte Piwarz, dass die Abschlussklassen in Sachsen ab der kommenden Woche wieder in die Schule gehen können. Dafür seien kostenlose Corona-Tests vorbereitet worden. Schüler und Lehrer sollen diese Schnelltests freiwillig durchführen lassen können.

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