Hilferuf von Britney Spears? Fans vermuten Verschwörung

Mysteriöse Bilder und kaum ein Lebenszeichen: Fans spekulieren, was mit ihrem Idol Britney Spears los ist. Fans versuchen sogar, sie mit der Kampagne #FreeBritney zu befreien.

Auf dem roten Teppich des MTV Video Music Awards 2015 in L.A.
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Regelmäßig gibt es neue Bilder auf dem Instagram-Profil von Britney Spears. Doch etwas fällt auf: Oft erschien der Pop-Star in den vergangenen Monaten dabei in sehr ähnlich wirkenden Bildern. Die gleiche Kleidung, der gleiche Hintergrund und immer ein ähnlicher Gesichtsausdruck: Für Fans war das der Anlass für verschiedene Verschwörungstheorien. Wird sie gegen ihren Willen festgehalten? Ist sie überhaupt noch am Leben? Sie gründeten die Initiative #FreeBritney. In den USA gab es sogar Demonstrationen und Kundgebungen.

Vater hat die Vormundschaft

Begründet werden die Theorien oft mit ihrer aktuellen Situation: Ihr Vater ist seit 2008 als ihr Vormund eingetragen. Grund dafür waren starke psychische Probleme. James Parnell Spears kann seitdem alles Offizielle für sie entscheiden. Er verwaltet auch ihr gesamtes Vermögen. Die Anhänger der #FreeBritney-Bewegung glauben: Darunter leidet Britney Spears sehr. Doch eine Stellungnahme gab es von ihr dazu lange Zeit nicht.

Lebenszeichen von Britney

Mittlerweile wurde die Sängerin sogar einmal in der Öffentlichkeit gesichtet. Und es gibt eine Stellungnahme von Britney Spears. In den Unterlagen ihres Anwaltes heißt es, dass sie die Unterstützung ihrer Fans begrüßt. Demnach möchte sie auch einen Teil ihrer persönlichen Autonomie zurückerlangen.

Britney Spears @Beverly Hilton, L.A.
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#FreeBritney: Mit Erfolg?

Mit ihren Lebenszeichen und Statements scheint es möglich zu sein, ihr Leben komplett zu ändern. Regelmäßig muss die Vormundschaft des Vaters bei einer Anhörung verlängert werden. Zuletzt war das am 19. August 2020 der Fall. Aufgrund der Entwicklung sind die zuständigen Richter dabei, diesen Fall intensiver zu prüfen. Von dem Anwalt von Britney Spears scheint es auch entsprechende Anträge gegeben zu haben. Die nächste Anhörung ist am 20. November 2020 geplant.

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