Eine Frau putzt das Fenster
Bildrechte: imago images / Westend61

Die richtige Routine verhindert Putzmarathon

26.02.2019 | 09:00 Uhr

Der Februar ist schon so sonnig, dass die schmutzigen Fenster und der Staub in den Ecken besonders ins Auge stechen. Zeit also für eine Grundreinigung. Beim Frühjahrsputz sollte man vor allem all die Ecken putzen und entrümpeln, vor denen man sich sonst so gerne drückt.

Eine Frau putzt das Fenster
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Dabei braucht man übrigens gar nicht viele Chemikalien. Oft reichen ein Mikrofasertuch sowie ein Allzweckreiniger und Hausmittel wie Essig. Der hilft zum Beispiel, mit Wasser verdünnt, gegen Kalk.

Wann ist die beste Zeit für den Frühjahrsputz?

Für den Frühjahrsputz gibt es kein bestimmtes Datum. Man sollte ihn machen, wenn man ausreichend Zeit hat, denn mit aufwendigen Dingen anzufangen und sie dann nicht zu beenden, ist wenig sinnvoll. Auch muss man nicht alles auf einmal machen: Ihr könnt zum Beispiel an einem Tag alle Fenster putzen und am nächsten Wochenende euren Kleiderschrank ausmisten.

Kann ich den Frühjahrsputz auch aufs Jahr verteilen?

Es heißt, man solle einen Frühjahrs- und einen Weihnachtsputz machen. Das bedeutet, zu der regelmäßigen Reinigung der Wohnung, sollte zweimal im Jahr eine Grundreinigung kommen. Ob ihr die jetzt genau in der Frühlings- und Weihnachtszeit macht, ist eigentlich egal. Ihr könnt euch das auch anders aufteilen.

Was gehört zum Frühjahrsputz dazu?

Keller und Garage aufräumen, Schränke ausmisten und auswischen, Fenster putzen, Böden wienern, Sofa abrücken und dahinter saugen, PC-Tastatur reinigen, Kühltruhe abtauen und auswischen: Alles, was ihr sonst vernachlässigt.

An was sollte man beim Frühjahrsputz unbedingt denken?

Es gibt bestimmte Ecken, die werden selbst beim Frühjahrsputz gern vergessen. Dazu zählt zum Beispiel die Lüftung im Badezimmer, wenn ihr ein innenliegendes Bad (oder einen Wasch-/Abstellraum) ohne Fenster habt. Die Lüftung solltet ihr unbedingt einmal pro Jahr gründlich reinigen, denn gerade dort sammelt sich Staub und anderer Dreck; eine Lüftung im Bad kann im schlimmsten Fall durch die Feuchtigkeit im Raum sogar schimmeln. Auch die Dunstabzugshaube über dem Herd sollte einmal im Jahr gründlich gereinigt und gegebenenfalls der Filter ausgetauscht werden.

Routine hilft

Der beste Trick für den Frühjahrsputz ist übrigens eine tägliche Routine. Wer zum Beispiel jeden Tag zwei Minuten die Wasserhähne im Bad abwischt, muss erst gar nicht damit anfangen stundenlang Kalk weg zu schrubben. Nicole Weiß ist Ordnungsexpertin und rät:

Regelmäßigkeit verhindert, dass sich hartnäckige Flecken überhaupt bilden.

Die Expertin gibt drei Tipps, damit auch der Frühjahrsputz ein Klacks wird:

  1. Nicht zu viel Kram horten! Man sollte alles immer mal durchgehen und sich zu fragen: Brauche ich das noch? Denn alles, was nicht zu Hause steht, muss ich auch nicht putzen.
  2. Für jeden Gegenstand ein Zuhause zu finden. Alles sollte einen Platz haben.
  3. Schafft euch positive Routinen. Zum Beispiel, dass ihr abends durch das Haus geht und alles Liegengebliebene an seinen Platz zurück bringt oder nach dem Duschen schnell die Duschwand trocken wischt. Das führt dazu, dass sich Flecken und große Unordnung gar nicht erst bilden und auch ein Frühjahrsputz schnell zu Ende geht.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP bei der Arbeit | 27. Februar 2019 | 10:15 Uhr

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