Halloween am Sonntag: Die besten Gruselgeschichten für euch

Der letzte Oktobertag ist für Kinder und Eltern etwas ganz Besonders: Für Halloween hat MDR JUMP extra eine Grusel-Show vorbereitet. Die spannendsten, am meisten Zähneklappern erzeugenden Geschichten kommen aus unserer Region!

Kinder mit Halloweenkostümen auf einer Straße im Herbst (Symbolbild)
Bildrechte: IMAGO / Cavan Images

Tolle Grusel-Kostüme anziehen, die Gesichter aufwendig schminken und bei Nachbarn, Familie und Freunden klingeln: Viele Familien feiern gemeinsam mit ihren Großen und Kleinen Halloween. Dazu gibt es das passende Essen mit einem hohen Kürbis- und Süßigkeitenanteil und eine liebevoll beleuchtete Deko in der ganzen Wohnung und rund ums Haus.

Die besten Gruselgeschichten für Halloween kommen von hier!

In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wird am 31. Oktober eigentlich etwas Anderes gefeiert. Der Reformationstag soll an das Wirken von Martin Luther erinnern. Den in den USA heiß geliebten Halloweenbrauch haben aber immer mehr Familien auch bei uns übernommen. Dafür macht das Verkleiden und Spuken einfach zu viel Spaß. Halloween passt aber tatsächlich sehr gut in unsere Region. Auch hier erzählen sich die Menschen seit Jahrhunderten schon nervenzerfetzende Geschichten über kopflose Reiter, Werwölfe, schmatzende Tote und wandelnde Mumien. Die gruseligsten Sagen und Mythen des Ostens sendet MDR JUMP mit einer ganztägigen Super-Sonder-Grusel-Sendung am Sonntag.

Das sind die besten Gruselgeschichten aus unserer Heimat

Kopfloser Reiter aus dem Film Sleepy Hollow
Kinofans könnten die Legende vom kopflosen Reiter aus dem US-Film Sleepy Hollow (siehe Foto) kennen. So eine Gruselfigur soll aber auch in den Gemäuern der alten Burg Bodenstein im thüringischen Eichsfeld umherreiten. Vor über 400 Jahren wurde dort Barthold von Wintzingerode wegen seiner Unterstützung für Martin Luther hingerichtet. Seit dieser Zeit gibt es auch die Geschichte vom kopflosen Reiter. Bildrechte: IMAGO / Mary Evans
Kopfloser Reiter aus dem Film Sleepy Hollow
Kinofans könnten die Legende vom kopflosen Reiter aus dem US-Film Sleepy Hollow (siehe Foto) kennen. So eine Gruselfigur soll aber auch in den Gemäuern der alten Burg Bodenstein im thüringischen Eichsfeld umherreiten. Vor über 400 Jahren wurde dort Barthold von Wintzingerode wegen seiner Unterstützung für Martin Luther hingerichtet. Seit dieser Zeit gibt es auch die Geschichte vom kopflosen Reiter. Bildrechte: IMAGO / Mary Evans
Vollmond
Ein fauler Pakt mit dem Teufel und dann kann sich ein Mann in einen Werwolf verwandeln: In Gotha sollen Werwölfe Kinder und eine junge Magd zerrissen haben. Selbst am hellichten Tag kamen die Bestien angeblich in die Dörfer. Auch in der Rhön soll eine Werwölfin ihr Unwesen getrieben haben. Bildrechte: IMAGO / YAY Images
Mumie wacht im Europa-Park Rust zu Halloween
Unter dem Altar der Klosterkirche von Riesa lauert ein sehr altes Geheimnis. In einer Grabkammer liegen rund 30 jahrhundertealte Mumien. Sie sind in Glassärgen aufgebahrt und trotz des Alters noch erstaunlich gut erhalten. Auf dem Foto hier ist natürlich nur eine Deko-Mumie aus dem Europa-Park Rust zu sehen. Bildrechte: IMAGO / MAVERICKS
Bild von gruseligen Gräbern
Sie liegen untot in ihren Gräbern und ernähren sich von den Lebenden: Den Glauben daran gab es auch in Brotterode bei Schmalkalden. Dort konnten nach einem Pestausbruch viele Menschen nur knapp unter der Erde begraben werden. Doch von ihnen hörten die Hinterbliebenen plötzlich angsteinflößende Geräusche: Schmatzende Tote! Bildrechte: IMAGO / Panthermedia
Klosterruine Grimma
Auch nach fünfhundert Jahren glänzt der Mönchskelch aus Grimma noch fast wie neu. Er soll eine mythische Geschichte haben: Im Mittelalter sollen ihn Schüler und ihr Direktor von Mönchen bekommen haben, auf deren Gelage sie eines Nachts in einem mysteriösen Raum in dem alten Augustinerkloster stießen. Bildrechte: imago images / Arkivi
Magischer Kochtopf
Die Totengräber aus Leipzig sollen nach einer Pestwelle skrupellos Geld gemacht haben. Weil weniger Menschen starben, sollen sie selbst für Nachschub gesorgt haben: Mit einem Pulver aus Schlangen, Fröschen, Kröten und Molchen. Manche Menschen starben gleich, andere wurden nur krank und wurden trotzdem begraben. So wie die junge Anni, die von ihrem Freund gerade noch aus den Händen der Totengräber gerettet werden konnte. Bildrechte: IMAGO / agefotostock
Alle (6) Bilder anzeigen

Ohne die tolle Stimme von Regina Lemnitz wären die Sagen und Mythen des Ostens natürlich nur halb so spannend. Ihre kernige Stimme mit Charakter lieh sie schon Hollywood-Größen wie Whoopi Goldberg oder Kathy Bates. Am Halloween-Sonntag ist sie zu Gast bei MDR JUMP-Moderatorin Sissy Metzschke bei „Friede, Freu(n)de, Eierkuchen“. Sie erzählt zum Beispiel, warum sie mit ihrer unverwechselbaren Stimme beim Theater und beim Synchronsprechen gelandet ist:

Regina Lemnitz
Bildrechte: MDR JUMP

Ich habe die Stimme von meiner Mutter geerbt und wollte auch gern Sängerin werden. Ich bin dann mit 16 zu einer Sängerin an die Oper. Die sagte mir: Schönes Stimmchen aber lass mal. Da kommen jetzt die Griechen und die haben so eine Trompete! Dann hab ich mich beim Schauspiel beworben.

Am Sonntag können MDR JUMP-Hörer die Stimme von Regina Lemnitz dann gleich mehrfach hören!

Dieses Thema im Programm MDR JUMP am Sonntagmorgen | 31. Oktober 2021 | 06:40 Uhr

Aktuelle Themen von MDR JUMP