Achtung Diese Lebensmittel solltest du nicht wieder aufwärmen

15.05.2018 | 10:00 Uhr

Oma sagte früher gerne: Spinat soll man nicht wieder aufwärmen, sonst bildet er giftige Stoffe. Dass das nicht stimmt, hat sich wohl inzwischen herumgesprochen. Doch es gibt andere Lebensmittel, die ihr wirklich nicht nochmal erwärmen solltet.

Eigentlich ist es ja ganz praktisch: Man hat zu viel gekocht, das isst man dann eben am nächsten Tag oder zwei Tage später nochmal. Doch es gibt einige Lebensmittel, die man lieber nicht wieder erhitzen sollte:

Grillhähnchen brutzeln am Spieß
Wenn Hühnchen aus dem Kühlschrank kommt und erneut erhitzt wird, verändert sich die Eiweißstruktur des Geflügels. Das kann sich dann auch mal auf den Magen schlagen. Da hilft nur, es richtig stark zu erhitzen, so dass es nicht nur lauwarm ist. Bildrechte: IMAGO
Grillhähnchen brutzeln am Spieß
Wenn Hühnchen aus dem Kühlschrank kommt und erneut erhitzt wird, verändert sich die Eiweißstruktur des Geflügels. Das kann sich dann auch mal auf den Magen schlagen. Da hilft nur, es richtig stark zu erhitzen, so dass es nicht nur lauwarm ist. Bildrechte: IMAGO
Eine Schüssel Reis.
Reiskörner enthalten Sporen und Bakterien, die nicht wieder erwärmt werden sollten. Einmal gekocht, steigt das Risiko toxischer Bakterien. Reis sollte generell innerhalb von 24 Stunden verbraucht werden, sonst kann es auch mal zu Magenbeschwerden kommen. Bildrechte: Colourbox.de
Kartoffeln auf Sack
Kartoffeln sollten nach dem Kochen sofort in den Kühlschrank gestellt werden, da sich beim Abkühlen bei Zimmertemperatur ungesunde Bakterien entwickeln können. Die Hitze einer Mikrowelle reicht im schlechtesten Fall nicht aus, um diese Bakterien abzutöten. Habt ihr eure Kartoffeln aber nach dem Kochen in den Kühlschrank gestellt, ist die Gefahr, dass Bakterien entstehen nicht so groß. Bildrechte: Colourbox.de
Champignons schneiden.
Pilze nach dem ersten Kochen nochmal aufwärmen, empfiehlt sich nicht, da es so schnell zu Verdauungsbeschwerden kommen kann. Deshalb gilt auch für Pilze: Nach dem Kochen sollten sie nicht bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden, sondern schnell gekühlt werden. Weil Pilze aus viel Wasser und Proteinen bestehen, entwickeln sich hier schnell ungesunde Mikroorganismen. Bildrechte: colourbox.com
weiße Eier
Bei Eiern ist die Salmonellen-Gefahr recht hoch. Diese können schnell zu Magenproblemen führen. Deshalb ist es keine gute Idee, gekochte Eier nochmals zu erwärmen. Bildrechte: IMAGO
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Generell gilt: Nach mehr als 24 Stunden solltet ihr eurer übriggebliebenes Essen nicht mehr essen. Kocht deshalb lieber nur so viel, wie ihr auch schafft.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP am Vormittag | 15. Mai 2018 | 11:20 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 14. Mai 2018, 15:34 Uhr

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