Mars & Mond: Das gibt’s am Sternenhimmel im März

Am Himmel über Mitteldeutschland wird es im März spannend. Denn es gibt den Übergang von Winter- zu Frühlingssternbildern, bevor dann aus astronomischer Sicht der Frühling beginnt. Dann steht die Sonne senkrecht über dem Äquator.

Wintersechseck, im Mojave Nationalpark in Californien.
Das Wintersechseck ist auch im März zu beobachten. Bildrechte: imago images/ZUMA Wire

Gerade erst stand der Mars in den Schlagzeilen: Die Mission "Mars 2020" ist mit dem Rover "Perseverance" auf dem Planeten gelandet. Mit dabei ist Technik aus Thüringen. Schon jetzt konnten sensationelle Bilder und Töne vom roten Planeten empfangen werden.
Doch auch von der Erde aus können wir den Mars beobachten. Anfang März ist er in der ersten Nachthälfte gut zu beobachten.

Der Mars Rover Perseverance von oben, aus der Perspektive des Landemoduls. Er schwebt über der Marsoberfläche.
Der Mars Rover Perseverance von oben, aus der Perspektive des Landemoduls. Er schwebt über der Marsoberfläche. Bildrechte: IMAGO / UPI Photo / NASA

Frühlingsanfang

Der Frühling beginnt aus astronomischer Sicht am 20. März um 10:37 Uhr. Die Sonne steht dann senkrecht über dem Äquator. Tag und Nacht sind dann gleich lang.

Und auch die Sternbilder wechseln. Im März findet der Übergang von Winter- zu Frühlingssternbildern statt. Während am Abend noch Orion und Stier zu sehen sind, lässt sich ab Mitternacht das Frühlingssternbild Löwe entdecken.

Doch noch ist der Winter nicht ganz abgeschlossen. Das Wintersechseck ist weiterhin zu sehen. Diese Konstellation aus sechs Sternen erscheint am 1. März etwa eine Stunde nach Sonnenuntergang am Südhimmel. Also gegen 19 Uhr. Die Zeit verschiebt sich immer weiter nach hinten. Am 31. März sind die Sterne erst gegen 21 Uhr zu sehen. Dann haben wir auch schon auf Sommerzeit umgestellt. Das passiert in der Nacht auf den 28. März von zwei auf drei Uhr.

Astronomie-Tag

Normalerweise treffen sich am Tag der Astronomie der Vereinigung der Sternfreunde e.V. viele Menschen in Sternwarten, Vereinen und Planetarien. Dort können sie bei Veranstaltungen den Sternenhimmel live erleben. Doch aufgrund des Coronavirus muss vieles in Live-Streams ausgelagert werden. Der 20. März dreht sich in diesem Jahr thematisch um den Mond und seine Kraterlandschaft. Denn der Mond ist groß genug, dass er auch von zu Hause aus beobachtet werden kann.

Skyline von Leipzig bei Nacht mit vielen beleuchteten Häusern und einigen Hochhäusern. Darüber Vollmond als Fotomontage.
Der Mond ist oft auch in einer Großstadt wie Leipzig zu sehen. Bildrechte: (M) imago/Star-Media, Pixabay/rkarkowski

Vollmond Ende März

Der Mond ist genau am 2. März um 6:18 Uhr sehr nah an der Erde. Am 28. März folgt dann der Vollmond. Denn dann steht die Erde zwischen ihm und der Sonne.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP am Wochenende | 28. Februar 2021 | 06:10 Uhr

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Ist die Ampulle von Biontech einmal geöffnet, muss der Impfstoff innerhalb weniger Stunden verimpft werden. Mal eben eine Corona-Impfung im Praxisalltag dazwischenschieben, geht damit kaum. Bildrechte: MDR/Martin Kliemank