Max Giesinger spielt „A-Loch-Song“ und probiert Punkrock

Ich kenne Max Giesinger nun seit fünf Jahren und wir hatten immer Spaß, aber so irre war es noch nie. Mit der Gitarre in der Hand schreibt Max spontan einen Song über eine üble Beleidigung, die ihm einst hinterhergerufen wurde.

Max Giesinger, du Arschloch!“ hat dem Popsänger mal jemand in seiner Wahlheimat Hamburg hinterhergerufen. Das hatte mir Max schon letztes Jahr im Interview erzählt. Bei unserem diesjährigen Wiedersehen schlage ich ihm kurzerhand vor, einen Song daraus zu machen. Im Handumdrehen hat Max eine eingängige Melodie parat. Kein Wunder: Max spielte seit seinem 13. Lebensjahr in ständig wechselnden Bandprojekten. Ein paar davon stellen wir im Videointerview vor.

Was Max wirklich wichtig ist

Aber Max kann auch ernsthaft. In seiner neuen Single „Der letzte Tag“ fragt der 32-Jährige, was heute noch wichtig wäre, wenn morgen die Welt unterginge. „Alles, was materiell ist, fällt dann ja sofort weg.“, sagt Max selbst. „Es geht eher um die zwischenmenschlichen Dinge, Familie und Gesundheit.“ Und so fragt er im Song auch: „Wärst du dann bei mir?“ Und diese Frage hat tatsächlich einen sehr persönlichen Hintergrund, wie Max verrät:

In diesem Song geht es auch so ein bisschen darum, […] dass ich bereue, ein paar Schritte nicht gemacht zu haben, als vielleicht schon die Richtige dastand.

Nach dem Interview fahren wir Max Giesinger dann direkt zum Soundcheck seines Konzerts, begleitet von unseren Kameras. Dort wartet noch eine Überraschung auf ihn. In Anlehnung an seine allererste Band „The Deadly Punks“ muss er seinen Hit „Wenn sie tanzt“ in einer Punk-Version performen. Wie das das klingt und vor allem aussieht zeigt unser langes Videointerview.

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