Den richtigen Anbieter für Fotokalender finden

26.11.2018 | 02:10 Uhr

Fotos 1 min
Bildrechte: imago/Photocase

Umschau-Quicktipp Fotokalender

Fotokalender

MDR JUMP Mo 26.11.2018 02:10Uhr 01:08 min

Audio herunterladen [MP3 | 1,1 MB | 128 kbit/s] Audio herunterladen [MP4 | 2,1 MB | AAC | 256 kbit/s] https://www.jumpradio.de/thema/quicktipp/fotokalender-gestalten-102.html

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Audio

Fotokalender sind ein begehrtes Geschenk bei Eltern und Großeltern, aber auch an der eigenen Wand sind sie eine hübsche Erinnerung an Urlaube, Fotoshootings und andere schöne Zeiten mit den Liebsten. Mittlerweile bieten unzählige Online-Anbieter Programme zum digitalen Gestalten an. Wir geben Tipps, wie man den richtigen Anbieter findet und wie der Kalender ganz ohne Computer noch persönlicher wird.

Bilder auswählen: Fotoqualität ist wichtig

Erster Schritt zum Kalender ist das Auswählen der richtigen Bilder. Das wichtigste Kriterium ist die Bildqualität. Reicht die Auflösung des Handyfotos aus, um es auf A3 zu vergrößern? Gibt es von dem verwackelten Kinderbild vielleicht noch eine schärfere Variante? Nichts ist ärgerlicher, als dann beim gedruckten Exemplar festzustellen, dass die Fotos doch nicht so gut geeignet sind wie gedacht. Die Programme der Anbieter helfen bei der Einschätzung, zeigen an, wenn das Bild eine zu geringe Auflösung für den Druck hat und lassen die Bilder auf Wunsch per Knopfdruck noch einmal automatisch verbessern hinsichtlich Schärfe oder Farben.

Kalender im Computerprogramm gestalten

Bei einigen Online-Anbietern müssen die Programme heruntergeladen werden, bei anderen kann der Kalender gleich auf der Internetseite erstellt werden. In den meisten Fällen gibt es verschiedene Layouts, zwischen denen der Kunde auswählen kann: Die Hintergrundfarben, Schriftarten oder auch die Anzahl und Anordnung der Fotos sind dabei jeweils unterschiedlich. Hat man sich für das gewünschte Layout und die richtigen Bilder entschieden, ist das Erstellen der Kalender meistens schnell gemacht: Mit wenigen Mausklicks werden die Bilder den Kalendermonaten zugeordnet. Wenn gewünscht kommt an einigen Stellen ein bisschen Text dazu. Einige Anbieter ermöglichen es außerdem, individuelle Eintragungen vorzunehmen und damit beispielsweise Geburtstage oder Jahrestage einzuschreiben.

Preise variieren stark

Tisch- oder Wandkalender, Fotopapier oder mattes Standardpapier, Digital- oder Fotodruck, opulenteres Layout: Die Preise für einen Fotokalender variieren, je nachdem, was der Kunde wünscht. Wir haben die Preise für einen Wandkalender in A4 bei verschiedenen Anbietern verglichen:

Überblick: Preise für digitale Fotokalender bei ausgewählten Online-Anbietern (A4, mattes Papier, ohne Versandkosten)
Anbieter Preis
PosterXXL: 8,99 €
Mediamarkt: 9,45 €
myfujifilm: 9,95 €
Rossmann: 9,95 €
dm: 9,95 €
Aldi: 9,95 €
Lidl: 9,99 €
MeinFoto: 9,99 €
Saturn: 9,99 €
Photobox: 12,95 €
Müller: 13,45 €
Saal Digital: 14,95 €
White Wall: 14,95 €
CEWE: 14,99 €
Pixum: 14,99 €
ifolor: 14,99 €
myphotobook: 14,99 €
Fotokasten: 14,99 €
Kartenmacherei: 17,99 €
Planet Photo: 18,95 €

(Erhebung MDR Umschau, 11/2018)

Zwei Würfel mit dem Aufdruck "-" und  "30%".
Bildrechte: Colourbox

Bei einigen Anbietern gibt es Rabatte, wenn mehrere identische Kalender bestellt werden. Zudem bieten Anbieter zu bestimmten Zeiten Rabattaktionen. Weiterer Spartipp: Shoppingclubs, wie Vente Privee, Limango oder Brands4Friends, und Gutscheinportale, wie Groupon oder DailyDeal, haben ab und zu günstige Angebote für Fotokalender.

Anbieter im Test: Bildqualität und Verarbeitung

Nicht nur der Preis, sondern auch die Leistung der Anbieter sollte bei der Auswahl des Fotokalender-Anbieters eine Rolle spielen. Das Computermagazin Chip hat Ende 2017 neun Anbieter verglichen. In Sachen Bildqualität schnitten alle Anbieter gut bis sehr gut ab, laut den Testern fielen die Unterschiede, wie zu kräftige Farbtöne oder stufige Farbverläufe, oft nur bei sehr genauem Hinschauen auf. Auch die Verarbeitung war bei fast allen Anbietern qualitativ hochwertig, allerdings gab es auch Fotokalender, die mit Dellen oder abgestoßenen Ecken ankamen. Einige Hersteller bieten besonders geschützte Transportverpackungen an, teilweise kosten diese jedoch einen Aufpreis.

Neben Preis und Testergebnissen ist es in erster Linie eine individuelle Entscheidung, welcher Anbieter den Fotokalender drucken soll: Gibt es auf der Seite die Möglichkeiten und Freiheiten, den Kalender so zu gestalten, wie er in der Vorstellung aussieht? Wenn die Designvorlagen, die Schriftarten oder die Personalisierungsmöglichkeiten nicht ausreichen, lohnt es sich, noch einen anderen Anbieter auszuprobieren.

Lieferbedingungen beachten

Das Weihnachtsgeschäft ist die Hochsaison für die Druckereien. Die Lieferzeit kann daher länger sein als gedacht: Schon Anfang November schrieben einige Anbieter auf ihren Seiten, dass es bis zu einer Woche dauern kann, bis der Kalender im Briefkasten landet. Auf den Internetseiten steht meist auch, wann der letztmögliche Bestelltermin ist, um pünktlich zu Weihnachten die Ware zu bekommen. Sind die Kalender einmal bestellt, gibt es keine Chance mehr, an der Gestaltung etwas zu ändern oder sie bei Nichtgefallen zurück zu schicken, weil es sich um personalisierte Produkte handelt. Reklamationen sind nur dann möglich, wenn der Kalender nicht dem aktuellen technischen Standard entspricht – das könnte zum Beispiel dann der Fall sein, wenn der Druck Farbaussetzer aufweist - oder der Kalender beschädigt ankommt.

DIY-Tipp: Papier-Kalender selbst gestalten!

Bastelpapier
Bildrechte: imago/Panthermedia

Für alle, die Spaß am Basteln haben und ihren Kalender noch ein bisschen kreativer gestalten möchten, ist unser DIY-Tipp eine Alternative. In Bastelgeschäften und in bestimmten Wochen auch in den Angebots-Ecken der Discounter gibt es Papier-Kalender, die bereits mit den Daten bedruckt sind und Platz für eigene Ideen bieten. Sie kosten ab  3 Euro und sind meist auf einfarbigem Karton gedruckt. Neben Fotoabzügen können auch Kinderzeichnungen, Sticker, Urlaubsmitbringsel wie Muscheln oder handgeschriebene Notizen aufgeklebt werden.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP bei der Arbeit | 26. November 2018 | 10:45 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 26. November 2018, 02:10 Uhr

Noch mehr Umschau-Quicktipps