Die richtige Pflege für die Lippen

Ob fett oder cremig, glänzend oder matt: Ein Lippenbalsam fehlt in den wenigsten Haushalten. Hartnäckig hält sich das Gerücht, einige seien sogar abhängig von ihrem Lippenstift. Wir schauen, ob da etwas dran ist und fragen, was eine gute Lippenpflege ausmacht.

Fettstift, Tube und Tiegel

Der ständige Wechsel zwischen kalten Temperaturen, Klimaanlagenluft und sommerlichen Temperaturen draußen, kann die Lippen oft spröde und trocken machen. Dagegen hilft vor allem eines: viel Fett und Sonnenschutz. Fett kann ein Lippenpflegestift, Creme aus der Tube oder Balsam aus einem Tiegel, einer kleinen Dose, liefern.

Das hilft am besten gegen spröde Lippen

Cremes aus der Tube sind weicher als Fettstift oder Cremes aus der Dose. Da sie mehr Wasser enthalten, sind sie eher für den Sommer geeignet. Den optimalen Schutz bei kalten Temperaturen bietet die feste, wachsartige Pflege aus Stift oder Tiegel. Denn mit dem enthaltenen Paraffin, ein Nebenprodukt der Erdölverarbeitung, fetten sie die Lippen gut ein. Wer Paraffine meiden will, kann auf Produkte mit pflanzlichen Fetten und Ölen zurückgreifen.

Besondere Lippenpflege für Sonnen-Fans

UV-Strahlung kann schnell einen Sonnenbrand auf der Lippe verursachen. Deshalb sollte die optimale Lippenpflege nicht nur fettreich sein, sondern auch einen UV-Schutz haben – mindestens mit Lichtschutzfaktor 20. Sonnencreme ist nicht empfehlenswert, da sie ebenso wie die Lippencreme viel Wasser enthält.

Macht der Lippenpflegestift abhängig?

Wer einmal mit einem Pflegestift anfängt, der kann so schnell nicht wieder aufhören. Das Gerücht, das Lippenpflegestifte abhängig machen, hält sich immer noch hartnäckig. Doch Experten geben Entwarnung: Die Produkte enthalten keine Stoffe, die süchtig machen. Vielmehr sei es ein Gewöhnungseffekt. Wer häufig die Lippen eincreme, gewöhne sich an dieses weiche Gefühl. Ohne diese Pflege fühle sich die Haut trocken und gespannt an - also werde wieder eingecremt und der Teufelskreis beginnt.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP bei der Arbeit | 06. Juli 2021 | 11:45 Uhr

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