Eine Burg mit einem Turm in der Mitte. Zu der Burg führt ein Weg zwischen Bäumen hinauf.
Bildrechte: MDR/Franziska

Die schönsten Radwanderrouten in Mitteldeutschland

zuletzt aktualisiert: 30.07.2019 | 14:12 Uhr

In die Pedale, fertig, los! Hier findet ihr die schönsten Radwanderrouten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, zusammengestellt für die ganze Familie.

Eine Burg mit einem Turm in der Mitte. Zu der Burg führt ein Weg zwischen Bäumen hinauf.
Bildrechte: MDR/Franziska

Radtouren und Urlaub mit dem Drahtesel werden in Deutschland immer beliebter. Im letzten Jahr waren 27 Prozent mehr Radreisende unterwegs als 2017. Das zeigt die ADFC-Travelbike-Radreiseanalyse 2019 vom März diesen Jahres. Deutschlands beliebtester Radfernweg ist erstmals der Weser-Radweg. Damit wurde im diesjährigen Ranking der Langzeit-Favorit Elberadweg auf Platz zwei verdrängt. Was allerdings nach wie vor eine Auszeichnung ist und die Qualität des Weges zeigt. Vor allem die Tour Dresden-Hamburg absolvieren jährlich tausende Radurlauber - zu Recht, denn die Strecke ist exzellent erschlossen und ausgeschildert, sie ist, weil sie am Fluss entlangführt, leicht zu absolvieren, die Etappen lassen sich je nach Leistungsvermögen variieren, man sieht großartige Natur und interessante Städte und Dörfer und man findet genügend Unterkünfte für jeden Geldbeutel.

Auch Radtouren an anderen Flüssen (Neiße und Oder, Donau, Rhein), entlang der Ostseeküste, durch Bayern oder das Emsland lassen sich laut ADFC gut planen und auf gut erschlossenen Radwegen absolvieren. Der ADFC bietet einen (bis auf wenige Stellen im deutschen Radwegenetz zuverlässigen) Kartensatz, der neben den Routen auch die regional unterschiedlichen Symbole vermerkt, mit deren Hilfe man die Radwege vor Ort wiederfindet. Achtung: Von Land zu Land wechseln oft die Symbole und Schilder!

Radtouren im Ausland

Am beliebstesten sind sind Touren, die nach oder durch Österreich führen. Spitzenreiter unter den beliebtesten internationalen Radwegen sind der Donauradweg, die Via Augusta über die Alpen und der Etsch-Radweg. Auch entlang der Drau und selbstverständlich durch Dänemark und die Niederlande lässt es sich gut radeln. Immer beliebter werden auch Radtouren in Frankreich.

Im Kommen sind Touren in Osteuropa, z. B. entlang der Ostseeküste durch Polen ins Baltikum. Hier sollte man sich aber entweder gut auskennen, richtig gut informieren oder sich zu fragen trauen. Der Grund: Deutsche Radkarten geben die dortige Ausschilderung, sofern sie überhaupt vorhanden ist, praktisch nicht wieder.

Gute Vorbereitung ist alles

Der ADFC empfiehlt dringend, vor dem Start das Rad durchsehen zu lassen. Radläden bieten diesen Service und, wenn nötig, auch Reparaturen an. Hier erhält man auch Beratung, wie sich das Rad sinnvoll beladen lässt und wie viel Ladung es aushält. Da man auf eine Radtour nicht allzuviel mitnehmen kann, empfiehlt es sich auch, bei der Planung nach Unterkünften mit Wasch- und Trockenmöglichkeit für die Radsachen zu schauen. Ins Tourgepäck gehören auf jeden Fall auch ein kleiner Radwerkzeugsatz und Ersatzschläuche. Auch für Regenschauer sollte man gewappnet sein. Und schließlich: Unerfahrene Radler sollten die Etappen nicht zu lang planen. So lässt sich das Tagesziel in jedem Fall ohne Mühe erreichen.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP Morningshow | 31. Juli 2019 | 06:50 Uhr

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