Weihnachtsmärkte: Weniger Buden wegen Personalmangels

Die Vorbereitungen für Weihahnachtsmärkte in Mitteldeutschland laufen auf Hochtouren. Diese werden vom Personalmangel jedoch massiv erschwert.

Der Weihnachtsmarkt in Magdeburg.
Bildrechte: Sebastian Mokross

Glühwein, bunte Lichter und lachende Gesichter: Weihnachtsmärkte machen die Weihnachtszeit noch ein bisschen schöner. Im letzten Jahr mussten sie aufgrund der Pandemie leider abgesagt werden. Doch in diesem Jahr wird fleißig geplant und bisher sollen Weihnachtsmärkte in Mitteldeutschland stattfinden. Nun stehen sie aber vor einem großen Problem: Es fehlen Arbeitskräfte.

Rund 20 Prozent weniger Händler

Unter Personalmangel leidet derzeit die ganze Gastronomie- und Eventbranche. Viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben sich in der Pandemie Jobs in anderen Branchen gesucht und fehlen nun. Geschäftsführer Frederic Günther vom Verband Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller berichtet:

Das größte Problem in diesem Jahr sind der Personalmangel und die Unsicherheit wegen Corona.

Laut Günthers Schätzung werden in diesem Jahr rund 20 Prozent der Händler passen müssen, weil Leute für die Stände fehlen. Auch für den Dresdner Striezelmarkt sagen vereinzelt Händler ab.

Trotzdem positiv gestimmt

In den vergangenen Jahren war das Angebot schon immer höher als die Nachfrage. Es werde ohnehin mit weniger Besuchern gerechnet, so Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung:

Wir gehen insgesamt von ein bisschen weniger Besuchern aus, glauben aber dennoch, dass der Striezelmarkt Anlass für Reisen nach Dresden ist.

Auch in Sachsen-Anhalt freue man sich auf die Weihnachtszeit, sagt Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper:

Wir alle können nach den kräftezehrenden Monaten der Corona-Pandemie die Heimeligkeit und den Glanz der Weihnachtsmarktbuden und der Lichterwelt gebrauchen und freuen uns dementsprechend, dass es endlich wieder einen Weihnachtsmarkt geben soll.

Mit Material von dpa

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