Ines Pröhl von der Natur- und Umweltschule Dresden
Ines Pröhl von der Natur- und Umweltschule Dresden Bildrechte: MDR JUMP/ Katharina Pritzkow

Zu kurze Ampel-Grünphase an der Natur- und Umweltschule in Dresden

05.08.2018 | 09:00 Uhr

Die Natur- und Umweltschule in Dresden liegt an einer der größten und am stärksten befahrenen Straßen der sächsischen Landeshauptstadt. Hier ist es nicht nur laut, sondern oft auch gefährlich. Denn die Ampel ist zu schnell für die Schulkinder. Vor einem Jahr fanden wir eine Lösung. Wie ist die Situation aktuell?

Ines Pröhl von der Natur- und Umweltschule Dresden
Ines Pröhl von der Natur- und Umweltschule Dresden Bildrechte: MDR JUMP/ Katharina Pritzkow

Rückblick: Vergangenes Jahr hat sich die Natur- und Umweltschule in Dresden bei uns gemeldet. Ines Pröhl vom Förderverein der Natur- und Umweltschule sah das Problem vor allem morgens an der Fußgängerampel, da für die Kinder die Grünphase zu kurz war:

Viele Kinder kommen allein zu uns, schon in der ersten Klasse mit der Straßenbahn. Hier müssen sie eine doppelspurige Straße überqueren, die Königsbrücker Straße. Und es ist eine große Herausforderung, trotz Ampel, den Weg mit kurzen Ampelzeiten und viel Verkehr zu bewältigen.

Wir konnten eine Lösung mit der Stadt finden. Die wollte die Ampelschaltung vor der Schule verlängern.

Wie ist die Situation heute?

Leider gibt es eine traurige Nachricht. Die Natur- und Umweltschule in Dresden gibt es nicht mehr. Das Schulkonzept wurde von den Behörden nicht akzeptiert und damit musste die Schule schließen. Der Förderverein der Schule kämpft allerdings noch für die Weiterführung der Schule und steht im Kontakt mit dem Kultusministerium.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP am Wochenende | 05. August 2018 | 09:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 03. August 2018, 08:55 Uhr