Kritik an Pink wegen Foto von Holocaust-Mahnmal in Berlin

15.07.2019 | 16:04 Uhr

Mit Fotos aus ihrem Privatleben ist Sängerin Pink sehr freigiebig. Schon mehrfach gab es deshalb Ärger. Zuletzt erregte ein Video ihres Ehemannes Aufsehen. Zu sehen war ihre Tochter beim Schießtraining. Jetzt hagelt es Kritik, wegen eines Fotos der Kinder am Berliner Holocaust-Mahnmal.

Sängerin Pink legt sich offenbar gerne mit der Netz-Öffentlichkeit an. Jetzt sorgt ein Foto ihrer Kinder für Diskussionen, das sie bei Instagram gepostet hat. Es zeigt ihre beiden Kinder, die durch die Stelen des Berliner Holocaust-Mahnmals laufen. Vorab verteidigt sie sich gegen Kritik. Unter dem Post schreibt die Sängerin:

Die Person, die dies erschaffen hat, glaubte daran, dass Kinder Kinder sein können. Für mich hat es die Bedeutung, das Leben nach dem Tod zu feiern.

Außerdem seien ihre Kinder, genauso wie sie und die gesamte Familie mütterlicherseits, jüdisch. Immer wieder gibt es Kritik, wenn Besucher des Mahnmals Selfies in dem Stelenfeld machen oder sich lachend dort zeigen. Der US-Architekt Peter Eisenman hatte dagegen erklärt, er habe keine Probleme damit, wenn etwa Kinder in dem gigantischen Stelenfeld spielen.

Pink ("Just Like A Pill", "So What") spielte am Sonntagabend im Rahmen ihrer Deutschland-Tour ein zweistündiges Konzert im Berliner Olympiastadion und holte dabei auch ihre achtjährige Tochter Willow auf die Bühne. Von ihrem Aufenthalt postete sie außerdem ein Foto vom Gendarmenmarkt und davon, wie sie in einer Bar Cocktails mixt.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP Feierabendshow | 15. Juli 2019 | 17:25 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 15. Juli 2019, 16:04 Uhr

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