Wegen Corona - Adel Tawil in Ägypten gestrandet

20.03.2020 | 15:24 Uhr

Adel Tawil ist nach Ägypten geflogen, um dort neue Songs zu schreiben. Der Coronavirus machte ihm aber auch dort einen Strich durch die Rechnung.

Adel Tawil
Bildrechte: MDR JUMP/Hagen Wolf

Adel Tawil ist nach Ägypten geflogen, um dort neue Songs zu schreiben. Der Coronavirus machte ihm aber auch dort einen Strich durch die Rechnung. 

Seine Produzenten nahmen wegen des Coronavirus gleich den ersten Flieger nach Hause. Er hingegen blieb vorerst im Haus seiner Eltern. Momentan stünden in Ägypten nicht genug Flugzeuge zur Verfügung, um alle verbliebenen Urlauber auszufliegen. Es gehe ihm aber gut. Gegenüber MDR JUMP sagte er, dass er die Bilder aus Deutschland mit gemischten Gefühlen wahrnehme: 

Die Krise bringt auch sehr viel Gutes hervor. Man sieht solidarische Aktionen und wie die Leute  applaudieren und auf den Balkonen singen. Man sieht viele Sachen auf den sozialen Netzwerken, die toll sind. Aber sieht auch ein paar unschöne Bilder von Leuten, die sich um irgendwelche Hygiene-Artikel streiten. Das sieht man hier nicht.

Die Ägypter seien krisenerprobt und das merke man. Auch Hamsterkäufe gebe es hier nicht.

Ich war der Einzige, weil ich dachte: 'Okay, dann hole ich wenigstens für vierzehn Tage einen Vorrat.' Die Leute haben mich hier angeguckt wie einen Außerirdischen. Das war also der Deutsche in mir.

In seiner neuen Single "1000 gute Gründe" singt Adel Tawil davon, dass man jeden Tag leben sollte, als ob es der letzte wäre. Auch in Zeiten der Corona-Pandemie bemüht er sich weiterhin optimistisch zu bleiben. Adel versuche die Krise als Chance zu begreifen, aus ihr zu lernen. Er appelliert an alle:

Ich hoffe, dass alle gesund bleiben und sehr den Anweisungen folgen und wirklich Abstand zu einander halten, dann ist das Ding auch irgendwann überstanden.

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