Streit zwischen Spears-Schwestern: "Jamie Lynn musste nie für etwas arbeiten"

Jamie Lynn und Britney Spears lieferten sich in den letzten Tagen einen harten Schlagabtausch auf den sozialen Netzwerken. Der Auslöser dafür ist die Veröffentlichung der Autobiografie der kleinen Spears-Schwester.

Britney Spears
Bildrechte: IMAGO / NurPhoto

Früher standen sich die Spears-Schwestern sehr nah. Trotz des weltweiten Erfolgs von Britney, vor allem Anfang der 2000er-Jahre, welcher Jamie Lynn oftmals in den Schatten stellte, waren die beiden unzertrennlich. Inzwischen weht ein ganz anderer Wind im Hause Spears.

Beendete Vormundschaft

Erst im vergangenen November war der jahrelange Streit um die Vormundschaft von Britney beendet worden. Seit 2008 hat der Vater des Popstars, Jamie Spears, die gesetzliche Fürsorge für seine Tochter übernommen. Immer größer wurde der Wunsch der US-Sängerin endlich wieder ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Unter dem Motto #freebritney unterstützten sie ihre Fans bei ihrem Wunsch und versuchten Aufmerksamkeit auf die missliche Lage ihres Idols zu lenken. Nach dem monatelangen und erbitterten Rechtsstreit schien vorerst wieder Ruhe in die Familie eingekehrt zu sein.

Der Familienstreit geht weiter

Allzu lange wird der Name Spears aber nicht aus den Schlagzeilen herausbleiben, denn morgen erscheint das Buch "Things I Should Have Said" ("Dinge, die ich hätte sagen sollen") von Jamie Lynn. In ihrer Autobiografie schildert die Schauspielerin, Musikerin und nun auch Buchautorin erstmalig ihre ungefilterte Geschichte. Auf Instagram schreibt sie:

Es ist beängstigend zum ersten Mal in meinem Leben öffentlich so verletzlich zu sein, aber es ist meine Wahrheit und meine Geschichte.

Anlässlich der Buchveröffentlichung sorgte allerdings ihr Fernsehauftritt bei "Good Morning America" für ordentlichen Zündstoff. Sie erzählt von einem Vorfall, bei dem sich ihre große Schwester mit ihr und einem Messer in einem Zimmer eingesperrt haben soll.

"Tief...Tiefer...am Tiefsten..."

Wütend über die Aussage ihrer Schwester, meldete sich Britney über Twitter zu Wort. Jamie Lynn habe nie arbeiten müssen, schreibt sie dort, weil ihr alles in den Schoß gelegt wurde. Außerdem versuche sie jetzt auf ihre Kosten ihr neues Buch zu vermarkten. Und zu dem Messer-Vorfall beteuert sie niemals mit einem Messer auch nur in der Nähe von ihrer kleinen Schwester gewesen zu sein.

Jetzt und erst jetzt weiß ich, dass nur ein Abschaum solche Dinge über jemanden erfinden würde. Glückwunsch dazu, dass du deine große Schwester mit dem Konzept 'tief ... tiefer ... am tiefsten' vertraut gemacht hast.

"Unsere Familie erhält Morddrohungen"

Auf Instagram reagierte Jamie Lynn auf die Vorwürfe ihrer Schwester und schrieb, dass es schwer sei, solche Posts zu lesen. Die Dinge, die gesagt wurden, seien nicht wahr. Diese müsse sie nun richtigstellen. Aufgrund der "vagen und anklagenden Posts" von Britney, haben sie und ihre Familie bereits Morddrohungen erhalten, schildert sie weiter in ihrem Post. Sie schließt mit den Worten:

Was auch immer kommt, ich werde meine große Schwester immer lieben und für sie da sein. Es ist Zeit, das ungesunde Chaos, das so lange mein Leben kontrolliert hat, zu beenden.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP am Abend | 17. Januar 2022 | 21:20 Uhr

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