Britneys Anwalt: Vater James Spears will sich der Rechenschaft entziehen

Erst gestern wurde bekannt, dass Britney Spears einen großen Sieg zu verzeichnen hat: Ihr Vater James will die Vormundschaft beenden. Doch Britneys Anwalt vermutet böse Absichten.

Britney Spears und ihr Anwalt Matthew Rosengart
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Gestern dürfte für Popstar Britney Spears ein Tag voller Hoffnung gewesen sein. Ihr Vater James Spears hat das Ende seiner Vormundschaft beantragt.

Auch der Anwalt der Sängerin Matthew Rosengart verzeichnet dies als Sieg und ersten wichtigen Schritt Richtung Freiheit. Doch der plötzliche Sinneswandel weckt auch Zweifel.

Was steckt wirklich hinter dem Sinneswandel?

Laut Gerichtsunterlagen will James Spears nicht nur seine Vormundschaft für die Finanzen seiner Tochter niederlegen. Er macht sich jetzt plötzlich auch dafür stark die komplette Vormundschaft für die 39-Jährige aufzuheben.

sagt MDR-Auslandskorrespondent Marcus Schuller. Britney habe das Recht, dass das Gericht ernsthaft prüfe, ob die Vormundschaft notwendig sei, heißt es weiter. James wolle nur das Beste für seine Tochter. Wie Rechtsanwalt Matthew Rosengart der Associated Press mitteilt, vermutet er aber andere Absichten:

Bildcombo zeigt Jamie Spears, 2012 und Britney Spears, 2017
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Herr Spears scheint zu glauben, dass er Rechenschaftspflicht und Gerechtigkeit vermeiden kann, einschließlich einer eidesstattlichen Aussage und die Beantwortung von Fragen unter Eid. Aber während wir sein eingereichtes Dokument evaluieren (das unangemessener Weise an die Medien gesendet wurde, bevor es an den Anwalt ging), werden wir weiterhin alle Optionen prüfen.

Eine weitere Anhörung in dem Gerichtsstreit ist für den 29. September 2021 angesetzt. Die Richterin in Britneys Fall muss dem Antrag von James nämlich erst noch zustimmen.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP am Abend | 08. September 2021 | 21:20 Uhr

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