Was ist der Unterschied zwischen Mandarinen und Clementinen?

10.12.2019 | 10:49 Uhr

Adventszeit: Der Duft von brennenden Kerzen, Tannennadeln und Mandarinen. So heißen die orangefarbenen Früchte doch! Oder sind es Clementinen? Wir klären den Unterschied.

Hand hält Mandarine über Zweigen
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Sie sind klein, rund, orange und besonders in der Adventszeit beliebt: Mandarinen. Allerdings liegen im Supermarkt oft auch Clementinen. Und die sehen genauso aus. Das ist der Unterschied:

Clementinen sind genau genommen eine Untergruppe der Mandarine. Sie sind durch eine Kreuzung mit Bitterorange entstanden. Während die Mandarine seit einigen tausend Jahren angebaut wird, gibt es die Clementine erst seit etwa 100 Jahren.

Clementine

Nahaufnahme von Clementinen, helleres Fruchtfleisch, im Hintergrund unscharf ungeschälte Früchte.
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  • kommt aus Algerien
  • hat eine dickere Schale als die Mandarine
  • bleibt etwa zwei Monate saftig
  • gelbliches Fruchtfleisch
  • 8 bis 12 Segmente
  • keine bis wenige Kerne
  • schmecken eher süß-säuerlich

Mandarine

Bild mit Mandarinen, zum Teil geschält, in einzelnen Teilen auf dunklem Holz.
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  • kommt aus China
  • bleibt zwei Wochen saftig, dann trennt sich die Schale von den Früchten
  • kräftig orangefarbenes Fruchtfleisch
  • genau 9 Segmente
  • viele Kerne
  • schmeckt herber und aromatischer als Clementinen

Liegen Clementinen und Mandarinen nebeneinander, sind sie mitunter schwer zu unterscheiden. Aber: Clementinen sind in der Regel etwas kleiner als Mandarinen. Die wiederum enthalten zwar weniger Säure, dafür allerdings mehr Zucker. Und sie enthält mehr Mesokarp, das Weiße innen an der Schale.

Kann man das Weiße von Mandarinen und Clementinen mitessen?

Das sollte man sogar! Denn das Mesokarp ist gesund. Es enthält Vitamin C, Ballaststoffe und Flavonoide. Die sollen das Risiko für bestimmte Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringern. Wer mag, kann sogar die ganze Schale mitessen, sollte dann aber Biofrüchte nehmen.

Lagerung von Zitrusfrüchten

Zitrusfrüchte mögen es kühl und luftig, müssen aber nicht in den Kühlschrank. Bei größeren Mengen, solltest du darauf achten, dass die Früchte nicht schimmeln und die verdorbenen vorsorglich wegwerfen. Bei richtiger Lagerung können Zitrusfrüchte mehrere Wochen gelagert werden.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP bei der Arbeit | 10. Dezember 2019 | 13:15 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 10. Dezember 2019, 10:49 Uhr

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