FFP2-Masken im Test - Nur ein Modell ist empfehlenswert

Die Stiftung Warentest hat FFP2-Masken getestet. Die Filterwirkung ist bei allen gut, aber nur ein Modell überzeugt die Tester restlos.

Frau trägt FFP2-Maske vor Apotheke
Bildrechte: imago images / Sven Simon

FFP2-Masken gelten nach wie vor als der beste Schutz gegen das Corona-Virus. Seit Beginn der Pandemie finden sich unzählige solche Masken von vielen verschiedenen Herstellern in Drogerien, Apotheken und Supermärkten. Stiftung Warentest hat jetzt mehrere Modelle unter die Lupe genommen.

Passform besonders wichtig.

Getestet wurde dabei die Filterwirkung, aber auch die Passform. Die ist bei FFP2-Masken besonders wichtig, denn wenn die Maske nicht dicht schließt, können Aerosole, die eigentlich rausgefiltert werden sollen an der Maske vorbeischlüpfen.

In allen getesteten Punkten konnte eine FFP2-Maske des Herstellers 3M überzeugen. Sie passte allen Testpersonen, filterte zuverlässig und machte das Atmen nicht zu schwer. Masken von Obi und dem Hersteller Xique ließen dagegen bei einigen Testpersonen zu viele Partikel durch.

Keine Empfehlung für geringen Atemkomfort

Auch der Atemkomfort spielt eine wichtige Rolle. Drei der getesteten Masken, zwei von Eigenmarken von dm und Rossmann, sowie Hygisun wiesen einen geringen Atemkomfort auf. Die Stiftung Warentest rät deshalb davon ab, diese Masken zu verwenden.

Immerhin, in einem Punkt schnitten alle Masken gut ab: Bei keiner konnte eine Belastung mit Schadstoffen wie etwa Weichmachern festgestellt werden.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP Nachrichten | 25. Februar 2021 | 16:00 Uhr

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