Spanien-Urlaub trotz Corona: Das erwartet dich

Spanien gilt als das liebste Urlaubsland der Deutschen. Allerdings wird das Land gerade besonders hart von der vierten Corona-Welle getroffen und gilt ab Dienstag als Hochinzidenzgebiet.

Der Playa del Palma
Bildrechte: IMAGO / Chris Emil Janßen

Die schlechte Nachricht zuerst: Spanien gilt ab Dienstag wieder als Hochinzidenz-Gebiet. Bereits seit Mitte Juli gilt das Land als Risikogebiet. Mittlerweile liegt die Inzidenz in einigen Regionen über 300.

Für Spanien-Urlauber bedeutet die Einstufung, dass sie nach dem Urlaub zehn Tage in Quarantäne müssen. Dort dürfen sie erst nach frühestens fünf Tagen raus, wenn sei einen negativen PCR- oder Antigen-Schnelltest vorweisen können.

Wer sich davon nicht aufhalten lassen möchte, kann trotzdem einiges in Spanien unternehmen, erklärt MDR JUMP-Korrespondent Oliver Neuroth. Die meisten Sehenswürdigkeiten, Parks, Schwimmbäder oder Museen seien normal geöffnet. Es dürfen lediglich weniger Leute rein.

Dafür ist aktuell auch die Auslastung der Hotels nicht hoch. Wer kurzentschlossen doch nach Spanien reisen möchte, findet in allen Teilen des Landes noch Zimmer:

Spanien ist schon ganz gut gefüllt, muss man sagen, aber es gibt in allen Teilen des Landes noch ausreichend Kapazität.

Sein Geheimtipp: Nordspanien. An der Atlantikküste wird es zwar nicht ganz so warm, wie am Mittelmeer, dafür sei die Gegend nicht so bekannt und biete trotzdem spektakuläre Landschaften.

Die Corona-Regeln in Spanien

In den Hotels wird viel nach draußen verlagert, erklärt Oliver Neuroth. Bars und Restaurants würden die Tische soweit es geht nach draußen aufstellen .

Drinnen ist noch viel geschlossen.

Grundsätzlich seien die Regeln in den Hotels aber fast die gleichen, wie seit eineinhalb Jahren.

Die meisten Restaurants hätten die Sperrstunde allerdings auf 24 Uhr vorverlegt. Nur wer Lust auf Nachtleben hat, werde wohl enttäuscht, das liegt in den meisten Regionen auf Eis.

So ist die Lage in Spanien

Wie die Corona-Lage in Spanien zu bewerten ist, darüber wird gestritten. Die spanische Regierung gibt zu bedenken, dass die Inzidenzen zwar hoch sind, aber die Auslastung der Krankenhausbetten sich weiterhin im Rahmen bewege.

Allerdings spitzt sich die Lage in manchen Regionen des Landes schon wieder zu. In der Region Katalonien, wo etwa Barcelona und die Costa Brava liegen, sind inzwischen 40 Prozent der Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt. Die Auslastung ist damit auf einem ähnlichen Stand, wie Mitte Januar.

Mit Material von dpa

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