Wie komme ich jetzt schnell an einen Impftermin?

Einen Termin über das Impfportal buchen, die 116 117 anrufen oder doch lieber ab zum Hausarzt? Wir klären wann und wie ihr an einen Impftermin für die Corona-Schutzimpfung kommt.

Die Seite der Impfzentren in Thüringen
Bildrechte: imago images/ Jacob Schröter

So langsam geht es mit den Impfungen in Deutschland voran. 27 Millionen Menschen wurden bereits geimpft, davon haben fast 8 Millionen beide Impfdosen erhalten (Stand 11. Mai 2021). Viele Impfwillige werden langsam ungeduldig und versuchen vergeblich einen Termin zu bekommen: Wann werde ich endlich geimpft und bin ich überhaupt schon dran?

Wer darf momentan geimpft werden?

In Mitteldeutschland dürfen sich alle Personen der Priorisierungsgruppe 1, 2 und 3 (in Sachsen-Anhalt ab dem 15. Mai) für einen Impftermin anmelden und impfen lassen. Außerdem alle Personen, die an allgemeinbildenden oder berufsbildenden Schulen tätig sind. In Sachsens Arztpraxen ist außerdem die Priorisierung für den Impfstoff von AstraZeneca komplett aufgehoben. Was bedeutet, dass sich auch Menschen unter 60 Jahre nach Aufklärung durch den Arzt für eine Impfung mit diesem Impfstoff entscheiden können, unabhängig von ihrer Priorisierungsgruppe.

Priorisierungsgruppe 1 - höchste Priorität

- Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben
- Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen sowie in ambulant betreuten Wohngruppen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
- Personen, die im Rahmen ambulanter Dienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen, sowie Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege Begutachtungsoder Prüftätigkeiten ausüben
- Personen, die regelmäßig Schutzimpfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 durchführen oder in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere: auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, inklusive der Notarztdienste, der ärztlichen Bereitschaftsdienste sowie der Feuerwehren und Luftrettung als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung in den Impfzentren und mobilen Teams sowie in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARSCoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden.
- Das betrifft insbesondere das Personal: in benannten Corona-Schwerpunktpraxen, in SARS-CoV-2-Testzentren, in Einrichtungen des ÖGD mit Untersuchungs- und Testoption, Hausarzt- und Kinderarztpraxen, in medizinischen Einrichtungen der Sprach- und Stimmbildung, in HNO-ärztlichen und pneumologischen Fachpraxen, in zahnärztlichen und MKG-Praxen, in Einrichtungen der Geburtshilfe.
- Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARSCoV-2 besteht, insbesondere: in der Onkologie, in der Transplantationsmedizin, im Rahmen der Behandlung schwer immunsupprimierter Patienten und in der Nephrologie und Dialyseeinrichtungen.

Priorisierungsgruppe 2 - hohe Priorität

- Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben
- Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARSCoV-2 besteht:
- Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung
- Personen nach Organtransplantation, Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression
- Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen
- Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung
- Personen mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen
- Personen mit Diabetes mellitus mit Komplikationen, Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung
- Personen mit chronischer Nierenerkrankung Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40)
- Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung durch die Einzelfallkommission aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARSCoV-2 besteht
- bis zu zwei enge Kontaktpersonen:
- von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person nach den Nummern 1 und 2 und nach § 2 Absatz 1 Nummer 1 CoronaImpfV, die von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden
- das betrifft Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die sich nicht in einer Einrichtung befinden und das 70. Lebensjahr vollendet haben oder an einer der unter Nummer 2 der hohen Priorität aufgeführten Erkrankungen leiden
- von einer schwangeren Person, die von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden, auch Hebammen und Personal involviert in die Geburtsvorbereitung
- Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege geistig oder psychisch behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Dienste oder ambulanter Dienste der Eingliederungshilfe oder als von Menschen mit Behinderungen angestellte Assistenzkräfte regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
- Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen oder im Rahmen der Ausübung eines Heilberufes mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem unmittelbaren Patientenkontakt, wie z. B. Psychotherapeuten und Angehörige von Gesundheitsfachberufen, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste sofern diese nicht bereits unter der Gruppe der höchsten Priorität erfasst sind, und Personen, die regelmäßig zum Zwecke der Diagnostik des Coronavirus SARS-CoV-2 Körpermaterial entnehmen (auch testendes Personal in Teststellen und Testzentren)
- Polizei- und Einsatzkräfte, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung, insbesondere bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind, sowie Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind (soweit nicht durch den Bund geimpft)
- Personen, die in Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder für das Deutsche Archäologische Institut an Dienstorten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
- Personen, die im Ausland für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen an Orten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
- Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in allgemeinbildenden Schulen oder berufsbildenden Schulen tätig sind
- Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst (sofern nicht in der Gruppe der höchsten Priorität erfasst) oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind
- Personen, die in Obdachlosenunterkünften oder Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen oder Spätaussiedlern oder in sonstigen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe oder in Frauenhäusern untergebracht oder tätig sind
- Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind sowie persönliche Assistenzkräfte, die im Arbeitgebermodell beschäftigt werden

Priorisierungsgruppe 3 - erhöhte Priorität

Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben
- Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:
- Personen mit behandlungsfreien in Remission befindlichen Krebserkrankungen
- Personen mit Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen oder rheumatologische Erkrankungen
- Personen mit einer Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertonie
- Personen mit zerebrovaskulären Erkrankungen, Apoplex oder einer anderen chronischen neurologischen Erkrankung
- Personen mit Asthma bronchiale, Personen mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung, Personen mit Diabetes mellitus ohne Komplikationen
- Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 30)
- Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung durch die Einzelfallkommission aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht
- bis zu zwei enge Kontaktpersonen von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person nach den Nummern 1 und 2, die von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden
- dies betrifft Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die sich nicht in einer Einrichtung befinden und das 60. Lebensjahr vollendet haben oder an einer der unter Nummer 2 der erhöhten Priorität aufgeführten Erkrankungen leiden
- Personen,
- die Mitglieder von Verfassungsorganen sind
- die in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, Nuklearspezifischer Gefahrenabwehr, Hochwasserschutz und Vergleichbares sowie entsprechende Katastrophenschutzstäbe, in der Justiz und Rechtspflege tätig sind
- die in besonders relevanter Position im Ausland bei den deutschen Auslandsvertretungen, für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen tätig sind
- die als Wahlhelfer tätig sind
- Personen, die in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen (Die Zugehörigkeit zur kritischen Infrastruktur wird durch eine Auflistung durch die Sächsische Staatsregierung festgelegt.)
- Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere in Laboren, und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut
- Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind
- Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen tätig sind, die keine allgemeinbildenden Schulen oder berufsbildenden Schulen sind
- sonstige Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.

Wie viel Impfstoff steht zur Verfügung?

Der Bund organisiert die Impfstoffverteilung der Bundesländer:

Der Bund beschafft und finanziert alle Impfstoffe, die in Deutschland zum Einsatz kommen. Der Bund organisiert die Verteilung der COVID-19-Impfstoffe an die von den Bundesländern eingerichteten Anlieferungsstellen und an die Anlieferungsstellen für die Belieferung der Arztpraxen über den pharmazeutischen Großhandel und die Apotheken.

Grundsätzlich werden Impfstoffdosen gemäß Bevölkerungsschlüssel verteilt. Einige besonders von Mutationen betroffene Bundesländer erhielten Zusatzlieferungen. Demnach hat Sachsen bislang 2.081.629, Sachsen-Anhalt 1.081.936 und Thüringen 1.080.444 Impfdosen erhalten. Ca 80% dieser Dosen wurden bereits verimpft. Weitere Lieferungen stehen bereits auf dem Plan.

Wie buche ich einen Termin?

Wenn man nun endlich an der Reihe ist, fehlt nur noch der Termin - leichter gesagt, als getan. Da der Impfstoff begrenzt und die Hotlines oft überrannt sind, braucht man eine große Portion Glück. Dran bleiben ist die Devise!

Impfportale

Jedes Bundesland hat sein eigenes Impfportal, über das jeder online einen Termin buchen kann - so auch Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Nach einer kurzen Berechtigungsprüfung werden euch hier die verschiedenen Impfzentren eures Bundeslandes und die verfügbaren Termine angezeigt. Bewohner Magdeburgs können sich auf ihrem eigenen Portal für die Schutzimpfung anmelden. Solltet ihr Probleme damit haben, die Seiten aufzurufen, weil sie überlastet sind oder ihr einfach ein Problem mit eurer Internetverbindung habt, dann könnte die telefonische Terminbuchung eure Lösung sein. In Sachsen könnt ihr einen Termin über die 0800 0899 089 buchen, in Sachsen-Anhalt über die 116 117 und in Thüringen über die 03643 4950490.

Impftermin Test
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Wichtig: Stellt bei der Anmeldung sicher, dass ihr alle Daten korrekt eingegeben habt und ihr die richtige Priorisierungsgruppe angeklickt habt. Solltet ihr euch unsicher sein, ob ihr nicht vielleicht doch einen Fehler bei der Angabe gemacht habt, könnt ihr euer Profil löschen und neu anlegen. Mit dem neuen Zugangscode könnt ihr euch erneut auf Terminsuche begeben.

Hausarztpraxen

Eine weitere Möglichkeit sich impfen zu lassen ist über den Hausarzt oder die Hausärztin. Solltet ihr noch nicht von eurer Praxis kontaktiert worden sein, könnt ihr versuchen dort einen Termin auszumachen oder euch zumindest auf die Warteliste setzen zu lassen.

Wo gibt es Termine?

Impftermin Corona
Bildrechte: Colourbox.de

Um nicht Tag und Nacht vor dem PC oder am Telefon zu hocken und langsam die Hoffnung aufzugeben, gibt es mittlerweile zahlreiche Seiten, die euch verraten, wo Termine frei sind. Eine dieser Seiten ist Impftermine.de und wurde von Schüler Julian entwickelt. Impfwillige aus Sachsen-Anhalt können hier nachsehen, wann und in welchem Impfzentrum Termine verfügbar sind. In Sachsen kann man freie Termine auf Countee einsehen. Über die Non Profit Organisation Sofort-Impfen kann man sich auf eine Warteliste setzen lassen und wird benachrichtigt, sobald es freie Termine in der Region gibt. Wenn die freien Termine trotzdem nicht buchbar sind, dann kann das mehrere Gründe haben. Es könnten zum Beispiel zu viele Nutzer auf der Seite sein oder der Termin wird vorübergehend von einer anderen Person blockiert. Was ihr auch probieren könnt, ist einfach euren Browserverlauf zu löschen und damit euren Cache zu leeren - bei manchen Personen hat das zur erfolgreichen Terminbuchung geführt. Viel Erfolg!

Impfvordrängler

Das Warten auf den Termin dauert manchen zu lange. Es gibt Menschen, die sich mit allen Mitteln impfen lassen wollen. Werner Böcking, Impfkoordinator des Landkreises Neuwied sagt:

Es ist schon interessant, was sich die Leute alles einfallen lassen. Es kann passieren, dass falsche Altersangaben gemacht werden, plötzlich haben alle einen ganz besonders relevanten Beruf in der kritischen Infrastruktur oder pflegen einen Nachbarn.

Dabei werden die Zahlen der Impfvordränglern nicht von allen Impfzentren in Deutschland erfasst. In den Landeshauptstädten werden jedoch zwischen 100 und 2000 Vordrängler pro Woche erwischt. Eine absolute Kontrolle sei dabei nicht möglich, man vertraue auf wahrheitsgemäße Angaben.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP Nachrichten | 11. Mai 2021 | 15:00 Uhr

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