Schlechte Laune: Mit diesen Tipps fällt das Aufstehen leichter

Manchmal fällt der Start in den Tag besonders schwer. Ein Psychologe erklärt, wie ihr mit ganz einfachen Tipps und Tricks positiv und gut gelaunt in den Tag starten könnt.

Mann hält sich einen Smiley vor das Gesicht
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Montag ist nicht gerade der beliebteste Tag der Woche. Schon am Sonntagabend denke wir mit Grauen an den ersten bevorstehenden Arbeitstag nach dem Wochenende. Gerade im Winter, wo es früh dunkel, oder aufgrund des Wetters gar nicht erst richtig hell wird, fällt der Start in den Tag häufig besonders schwer. Folge: die Laune ist ganz schnell im Keller. Psychologe Martin Biesold gibt im MDR JUMP Interview Tipps, wie wir unsere Stimmung heben und gut gelaunt in den Tag starten können:

Das ist natürlich bei jedem etwas anders. Es kommt einfach auf die eigenen Vorlieben an. Das kann Sport am Morgen sein oder ein guter Kaffee. Man sollte sich einfach bewusst und gezielt fünf Minuten für sich Zeit nehmen und seine Stimmung anheben. Wichtig dabei ist, den Fokus auf Dinge zu richten, die einem gut tun.

In der MDR JUMP Facebook-Community haben wir nach euren Gute-Laune-Tipps gefragt:

Schlafen! So richtig am Stück, bis man von selbst fertig ist.

schreibt Luisa. Jeannette bereitet vor allen Dingen eine ganz bestimmte Sache immer gute Laune:

Mein wöchentlicher Töpferlehrgang am Freitag. Seit fast 20 Jahren meine Art von Yoga.

Ganz besonders die Familie scheint bei vielen für besonders viel Freude zu sorgen, genauso wie Katrin:

Also ich koche und backe total gerne und ich liebe Fenster putzen und umdekorieren. Aber die beste Laune habe ich, wenn mein Mann und unsere beiden Töchter zu Hause sind und wir Zeit haben.

Wenn das Stimmungstief nicht nachlässt

Gerade in der dunklen und kalten Jahreszeit sind Stimmungstiefs nichts Seltenes. Der Mangel an Vitamin D und frostige, graue Tage leisten da ihren Beitrag. Trotzdem ist es wichtig, auf sich zu achten und festzustellen, wann das Stimmungstief zu lange andauert, sagt der Psychologe Martin Biesold:

Wenn man feststellt, dass sich das im Leben manifestiert, also über ne Woche und länger. Egal was man probiert, man kommt da nicht raus, dann macht es Sinn, sich Gedanken zu machen, ob man sich professionelle Hilfe suchen sollte.

Falls man an dem Punkt angekommen ist, dass die Laune und das Stimmungstief einfach nicht vorbeigehen, sei es jedoch ganz wichtig, die Situation nicht zu stigmatisieren, sagt der Psychologe. Man sollte es am besten einfach wie im Beruf machen: Wenn man an einer Stelle nicht weiterkommt, macht es Sinn, einen Experten hinzuzuziehen, der das Problem schon viele Male zuvor gelöst hat.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP Morningshow | 24. Januar 2022 | 07:50 Uhr

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