Fritz Kalkbrenner zu Corona: "Es wird Privatinsolvenzen regnen!"

12.03.2020 | 10:00 Uhr

Produzent und Sänger Fritz Kalkbrenner ist ganz persönlich von der Corona-Pandemie betroffen. Außerdem befürchtet er harte Einschnitte für viele seiner Künsterkollegen in Deutschland, erzählt Kalkbrenner im MDR JUMP-Interview.

Musiker Fritz Kalkbrenner in der Tiefgarage von MDR JUMP im Gespräch mit Moderator Felix Heklau
Bildrechte: MDR JUMP/Hagen Wolf

Der Musiker Fritz Kalkbrenner (38, "Kings & Queens") rechnet mit harten Folgen für viele Künstler aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie. Im einem MDR JUMP-Interview sagt Kalkbrenner:

Es wird Privatinsolvenzen regnen, noch und nöcher. Es betrifft gerade Kleinere und Selbständige in dieser Branche.

Er selbst hatte bei seinen Konzerten in Italien Erfahrungen mit den Auswirkungen der Virus-Ausbreitung gemacht.

Eine Show in Mailand hatten wir schon vorher abgesagt. Und just an dem Tag, als die Show gewesen wäre, dann wäre ich aus der Stadt nicht mehr herausgekommen.

Da derzeit viele Konzerte und Auftritte verschoben werden müssen, rechnet Kalkbrenner mit einem dicht gedrängten Terminkalender gegen Ende des Jahres.

Um die Herbst-Termine in den Venues wird es jetzt ein Hauen und Stechen geben.

Sorgen um seine eigene wirtschaftliche Zukunft mache er sich derzeit nicht, so Kalkbrenner. "Noch nicht. Aber vielleicht bald".

Dieses Thema im Programm MDR JUMP am Abend | 12. März 2020 | 21:50 Uhr

Aktuelle Themen von MDR JUMP