"Polizeiruf 110" wird 50 Jahre alt!

Der Publikumsliebling "Polizeiruf 110" gehört zu den meistgesehenen Krimis im deutschen Fernsehen. In der Jubiläumsfolge ermittelt ein neues Team in Halle!

Polizeiruf 110 (ARD) v.li.: Jaecki Schwarz, Wolfgang Winkler, Alexander Radszun
Bildrechte: imago images/ teutopress

Immer wieder sonntags: Vor 50 Jahren wurde die erste Folge "Polizeiruf 110" im Fernsehen der DDR ausgestrahlt. Die Serie sollte als Alternative zum "Tatort" dienen und wurde so beliebt, dass sie nach der Wiedervereinigung im Ersten weitergeführt wurde. Heute kommt der „Polizeiruf 110“ von vier Landesrundfunkanstalten: BR, MDR, NDR und rbb. Der 50. Geburtstag wird groß gefeiert und Fans dürfen sich auf eine spannende Jubiläumsfolge freuen.

An der Saale hellem Strande...

Denn ohne Fans gäbe es die Serie gar nicht erst so lange. Deshalb gibt es ein besonderes Geschenk: eine Jubiläumsfolge mit neuem Fall und neuem Team. "An der Saale hellem Strande" heißt die Folge und dreht sich um einen mysteriösen Mord. Kommissar Michael Lehmann und Kommissar Henry Koitzsch übernehmen den Fall - aber können sie ihn auch lösen?

„Polizeiruf 110: An der Saale hellem Strande“ am 30. Mai um 20:15 Uhr im Ersten.

Peter Schneider freut sich schon in die Rolle des Kriminalkommissars Michael "Michi" Lehmann schlüpfen zu dürfen. Aber noch mehr freut er sich auf Halle:

Peter Kurth als Kriminalhauptkommissar Henry Koitzsch (r.) und und Peter Schneider als Kriminalkommissar Michael Lehmann (l.)
Peter Kurth als Kriminalhauptkommissar Henry Koitzsch (r.) und und Peter Schneider als Kriminalkommissar Michael Lehmann (l.) Bildrechte: MDR/filmpool fiction / Felix Abraham

Sehr schön finde ich, dass man dem Buch anmerkt, dass die Autoren eine Verbindung zu Halle und auch zu ostdeutschen Biografien haben. Da geht mir das Herz auf. Ich kenne Halle seit 1985 und habe immer wieder in irgendeiner Weise eine Verbindung zu der Stadt haben können. Sei es über die Musik oder über das Theater. Schön, dass da nun der ,Polizeiruf Halle‘ dazu kommt.

Und auch Peter Kurth, aka Kommissar Henry Koitzsch freut sich auf die Stadt. Über seine Figur will er noch nicht so viel verraten, sonst wäre ja die Spannung weg:

Ein großer Teil meiner Familie ist hier aufgewachsen, ich bin als Kind immer schon in Halle gewesen. Mit dieser Stadt und den Menschen hier kann ich etwas anfangen. Und auf ein Zusammentreffen mit Peter Schneider habe ich mich auch sehr gefreut.

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