"Ach du meine Nase!" - So hast du Pittiplatsch noch nie gesehen!

21.08.2019 | 08:45 Uhr

Seit fast sechzig Jahren begeistert Pittiplatsch als Abendgruß im TV-Sandmännchen die Kinder. Da ist inzwischen offenbar genug Zeit vergangen, um den kleinen Kobold optisch etwas aufzuhübschen. Außerdem sind neue Folgen von Pittis Abenteuern geplant. Hier erfährst du, wann es die zu sehen gibt und was sich an Pittis Äußerem ändert.

Frischzellenkur für Pittiplatsch und Co.
Pittiplatsch, Schnatterinchen und Moppi sind bereit für ihren ersten Einsatz. Bildrechte: rbb/Thomas Ernst
Frischzellenkur für Pittiplatsch und Co.
Pittiplatsch, Schnatterinchen und Moppi sind bereit für ihren ersten Einsatz. Bildrechte: rbb/Thomas Ernst
Frischzellenkur für Pittiplatsch und Co.
Aus diesen Materialien lässt Puppenbauer Norman Schneider seine Figuren entstehen. Bildrechte: rbb/Thomas Ernst
Frischzellenkur für Pittiplatsch und Co.
Puppenbauer Norman Schneider erweckt Pitti zum Leben. Bildrechte: rbb/Thomas Ernst
Frischzellenkur für Pittiplatsch und Co.
rbb-Redakteurin Nina Paysen, zuständig für die Sandmanngeschichten, hat Puppenbauer Norman Schneider in seinem Atelier in Sassenberg besucht. Bildrechte: rbb/Thomas Ernst
Frischzellenkur für Pittiplatsch und Co.
Pitti, Moppi und Schnatterinchen Bildrechte: rbb/Thomas Ernst
Frischzellenkur für Pittiplatsch und Co.
Puppenbauer Norman Schneider arbeitet an Pitti. Bildrechte: rbb/Thomas Ernst
Frischzellenkur für Pittiplatsch und Co.
Norman Schneider überlegt, welche Augen Pitti bekommen soll. Bildrechte: rbb/Thomas Ernst
Frischzellenkur für Pittiplatsch und Co.
Jedes Detail wird liebevoll von Hand gefertigt. Bildrechte: rbb/Thomas Ernst
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Jeden Abend sitzen Millionen Kinder vor dem Fernseher und wollen nur eines: den Abendgruß vom Sandmann. Bereits im Jahr 1962 hatte der kleine Kobold Pittiplatsch mit seinen zwei Freunden Ente Schnatterinchen und Hund Moppi seinen ersten Fernseh-Auftritt. Für viele Eltern und Großeltern gehört Pitti und Co. zum Ersten, was sie im Fernsehen gesehen haben.

Pünktlich zum sechzigsten Jubiläum des Sandmännchens - die erste Sendung lief am 22. November 1959 - bekommen Pitti, Moppi und Schnatti eine optische Aufhübschung verpasst. Und da gibt es eine wirklich weitreichende Änderung: Erstmals bekommt Pitti ein richtiges Mäulchen - dort wo bisher nur die unbewegliche Zugenspitze hervorlugte. Puppenbauer Norman Schneider:

Heutzutage achtet man darauf, dass die Figuren möglichst so lebendig aussehen, dass man als Betrachter vergisst, dass es Handpuppen sind. Sie sollen zum Leben erwachen.

So ist der neue Kobold Pittiplatsch aus weicherem Material als sein Vorgänger. Und deshalb wird Pitti auch erstmals ein bewegliches Mündchen haben. Der Grund für die General-Überholung: Erstmals seit 1991 entstehen derzeit 13 neue Abendgruß-Folgen des Streiche ausheckenden Trios.

Sie sollen zum 60. Geburtstag des Sandmännchens im November im rbb Fernsehen, im MDR und beim KiKa ausgestrahlt werden. Anja Hagemeier arbeitet beim rbb in der Abteilung Familie und Kinder. Sie erklärt, warum Pitti und Co. eine Frischzellenkur benötigen:

Es gilt die Herausforderung zu meistern, auch das Alte zu bewahren. Uns ist wichtig, dass Pittiplatsch, Schnatterinchen und Moppi sanft in die heutige Zeit überführt werden. Da die vorhandenen alten Puppen nicht mehr dem Standard der heutigen Technik entsprechen, mussten wir einiges anpassen, ohne Gesichtszüge und Körper extrem zu verändern.

Im Sandmann-Jubiläumsjahr gibt es natürlich noch weitere Veranstaltungen. Das Filmmuseum Potsdam zeigt ab 10. November die Ausstellung "Mit dem Sandmann auf Zeitreise". Als Besucher begibt man sich mit dem Publikumsliebling ins Wunderland seiner 60-jährigen Geschichte und entdeckt ein Raumschiff, den Märchenwald und eine Sandmannwerkstatt. Präsentiert werden natürlich auch beliebte Figuren und legendäre Fahrzeuge. Die Ausstellung läuft bis zum 30.12.2020.

Dieses Thema im Programm MDR JUMP Feierabendshow | 13. August 2019 | 18:50 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 21. August 2019, 13:00 Uhr

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