Wie die Corona-Krise unseren Alltag verändert

26.03.2020 | 15:50 Uhr

Über die aktuelle Situation durch das Coronavirus spricht wohl jeder – nicht zuletzt, weil die Pandemie auch Einschränkungen mit sich bringt, die uns alle betreffen. Wir haben auf Facebook gefragt, was sich durch den Virus verändert hat und wie euer Alltag nun aussieht.

Die Corona-Krise führt zu völlig unterschiedlichen Situationen bei euch. Manche können nicht mehr auf Arbeit gehen und verbringen die Zeit nun zu Hause. Für Christin Grajetzky ist das eine völlig neue Herausforderung:

Arbeiten is nicht mehr ich sitze für unbestimmte zeit zu hause, unsere 3 Kinder sind nun zu Hause und ich versuche mich als Lehrerin  klappt ganz gut. Aber der neue Alltag ist noch anstrengend. Wir müssen uns erst dran gewöhnen das wir alle hier zusammen rum hocken aber ich denke in ein paar Tagen wird es besser. [...]

Aber selbst für die Menschen unter uns, die noch arbeiten gehen können, ist der Arbeitsalltag alles andere als normal. Elena Burkert arbeitet als Erziehung in einem Hort - wo derzeit nur noch wenige Kinder betreut werden:

Die erste Woche ist überstanden. Ich habe als Erzieherin die Notbetreuung im Hortbereich abgesichert, das ist schon kein normaler Arbeitsalltag, weder für die zu betreuenden Kinder noch für mich.

Tina Reh gehört auch zu den Leuten, die im systemkritischen Job alles am Laufen halten. Sie arbeitet in der Pflege und derzeit ganz schön am Limit: 

..... ich bin in der Pflege im Dauernachtdienst...... viele Kollegen haben sich krank gemeldet..... es geht weiter.... und ich hoffe meine Omis und Opis  bleiben verschont......

Und auch im Einzelhandel macht das unnötige Hamstern von vielen Kunden den Mitarbeitern oft zu schaffen. Jennifer Michel versucht dabei schon alles, die Regale immer wieder aufzufüllen:

Ich ziehe Tag täglich neu in den Krieg - mit Doppel/dreifach Schichten, mit vielen Telefonaten um noch mehr Ware zu bekommen, um mich dann anpöbeln zu lassen, was seit zweianhalb Wochen neu im Trend ist. Und so zieh ich gut gelaunt weiter an die Front und trau mich auch tagsüber mit der heißen Ware raus...

Eins haben aber viele Kommentare gemeinsam: Wir halten zusammen. Die die können, bleiben zu Hause und alle anderen helfen uns, durch die Krisenzeit zu kommen. Danke an alle, die daran beteiligt sind. Egal ob wir uns in der Familie neu organisieren oder anderen Menschen helfen und sie versorgen. Wir halten Abstand - und sind miteinander stark!

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